Basiswissen
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Grundkurs Spielsucht

4 Lektionen Easy

Über den Kurs

Da Du auf der Glückszone gelandet bist, besteht zumindest schon Mal die Chance, dass Du ein problematisches Spielverhalten an den Tag gelegt hast. 

Zuerst müssen wir unterscheiden zwischen problematischem Spielverhalten und pathologischer Spielsucht .

1. problematisches Spielverhalten

Hierzu habe ich eine Definition der Arbeitsgruppe Spielsucht der Charité: "Ein problematisches Spielverhalten gilt als Vorstufe der Glücksspielsucht. Dabei ist das Glücksspielen zwar bereits mit negativen Konsequenzen verbunden, jedoch kann der Spieler sein Spielverhalten noch kontrollieren (Einsätze, Zeitaufwand). Setzt der Verlust der Kontrolle über das Spielverhalten ein, spricht man von einer Glücksspielsucht oder auch pathologischem Glücksspiel."

2. pathologische Spielsucht

Nach ICD-10 F63.0: "Die Störung besteht in häufigem und wiederholtem episodenhaften Glücksspiel, das die Lebensführung des betroffenen Patienten beherrscht und zum Verfall der sozialen, beruflichen, materiellen und familiäre Werte und Verpflichtungen führt."

Soweit die Abgrenzung zwischen problematischem Spielverhalten und pathologischer Spielsucht per Definition. Der Unterschied liegt tatsächlich im Kontrollverlust. Bei problematischem Spielverhalten besteht noch eine gewisse Kontrolle über das eigene Spielverhalten, bei pathologischer Spielsucht eben nicht mehr.

Jetzt ist es an Dir, Dein Spielverhalten ganz ehrlich zu betrachten.

Hast Du noch eine gewisse Kontrolle über Deine Einsätze und Dein Zeitinvest oder hast Du die Kontrolle komplett verloren?

Wichtig für Dich ist auch, dass falls Du noch keine pathologische Spielsucht entwickelt hast, Du im Hinterkopf behältst, dass das schneller geht, als Du denkst. 

Wenn Du bisher "nur" ein problematisches Spielverhalten entwickelt hast, ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um die Notbremse zu ziehen, damit sich die Spielsucht gar nicht erst entwickelt und festigt. Denn dann ist es deutlich schwieriger, dagegen vorzugehen.

Wenn Du bereits eine pathologische Spielsucht entwickelt hast, ist das auch nicht schlimm, bedeutet für Dich aber einen größere Arbeitsleistung, um dagegen anzukämpfen.

Zum Abschluss dieser Lektion habe ich noch ein sehr treffendes Bild für Dich. Es geht um Abstinenz.

Stell Dir vor, Du hast ein Gummiband um beide Hände gelegt und es hängt schlaff herunter. Dieser Zustand ist Abstinenz für einen Nicht-Süchtigen.

Jetzt stell Dir vor, wie Du das Band mit aller Kraft auseinander ziehst. Deine Arme zittern und der Schweiß bricht schon bei Dir aus. Diese Spannung aufrecht zu erhalten bedeutet Abstinenz für einen Süchtigen. 

Mach Dir dieses Bild bewusst und bedenke, was für eine Leistung es ist, als Süchtiger abstinent zu bleiben. Es ist wirklich schon ein super erster Schritt, dass Du Dir das hier anschaust. Das bedeutet, dass Du bereit bist, an Dir zu arbeiten!

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Kurs Struktur

Bin ich überhaupt spielsüchtig?

Da Du auf einer Seite gelandet bist und gerade diesen Kurs machst, ist die Frage gar nicht so unberechtigt. In dieser Lektion finden wir gemeinsam heraus, ob Du spielsüchtig bsit.

Was genau ist eigentlich Spielsucht?

Dazu gibt es eine klare Definition, die wir uns aber mal etwas praxisbezogener anschauen.

Was kann ich dagegen tun?

Gegen Spielsucht gibt es eine Menge Gegenmittel. Zwar nicht in Form einer Pille, aber in Form von Bewältigungsstrategien. Davon werde ich Dir hier ein paar zeigen.

Unser Angebot an Dich

Du hast den Grundkurs Spielsucht erfolgreich absolviert, doch wie geht es jetzt für Dich weiter?

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