Basiswissen
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Maßnahmen und Handlungsanleitungen

Lektion 2

Die wichtigste Handlungsanleitung für Dich und damit auch für Deinen Angehörigen

Achte auf Dich selbst! Wenn Du nicht auf Dich achtest, kannst Du keine Hilfe leisten. So verliert ihr doppelt, denn Du gehst selbst an der Spielsucht kaputt und kannst Deinem Angehörigen nicht helfen. Im Gegenteil, Du förderst damit sogar die Spielsucht.

Das bedeutet konkret für Dich: Schau unbedingt, dass Du die Spielsucht nicht zum Mittelpunkt Deines Leben lassen wirst. Ich weiß, dass das leicht daher gesagt ist. Die Realität sieht meistens leider anders aus. Opfere Dich nicht auf und gehe auch weiterhin Hobbies nach. Treffe Dich mit Deinen Freunden und tue etwas für Dich. So wirst Du mental gestärkt und kannst eine wirkliche Hilfe sein.

Maßnahmen

  1. informiere Dich über Spielsucht
  2. rede mit anderen Angehörigen und tauscht euch über Erfahrungen aus
  3. rede mit Deinem Angehörigen
  4. arbeitet gemeinsam an der Spielsucht

Zu 1.: Wenn Du es nicht bereits getan hast, ließ Dir alle Blogbeiträge über Spielsucht durch. Nicht nur die für Angehörige, sondern auch die für Spieler. Denn so verstehst Du viel besser, was gerade mit Deinem Angehörigen passiert und wieso er gerade was tut. 

Zu 2.: Entweder Du suchst eine Selbsthilfegruppe für Angehörige in Deiner Nähe auf oder Du trittst einfach der Glückszone Selbsthilfegruppe bei Facebook bei. Beides hat Vor- und Nachteile. Der Vorteil der physischen Gruppe ist der persönliche Austausch Angesicht zu Angesicht. Ein Nachteil ist, dass solche Gruppen nicht überall verfügbar sind. Der Vorteil der Facebook Gruppe ist, dass jeder zu jeder Zeit beitreten und der Austausch immer stattfinden kann. Der Nachteil ist der indirekte Austausch über das Internet. Das hängt ganz von Deinen Vorlieben und Neigungen ab. Entscheidend ist aber, dass Du Dich austauscht!

Zu 3.: Nur wenn ihr miteinander offen und ehrlich redet, könnt ihr euch gegenseitig verstehen und unterstützen. Nur als Team könnt ihr den Kampf gegen die Spielsucht gewinnen!

Zu 4.: Es gibt weiterführende Maßnahmen und Handlungsanleitungen, die Du als Angehöriger lernen und anwenden kannst. Darüber erfährst Du mehr in der nächsten Lektion.

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