Angehörigenhilfe bei Spielsucht

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Heute möchte ich mich der Angehörigenhilfe widmen. Angehörige von Spielsüchtigen haben es oft nicht leicht. Deswegen ist es umso wichtiger, den Angehörigen die Rolle zuzuweisen, die ihnen bei der Spielsuchttherapie zuteil wird. Spielsuchthilfe kann nur klappen, wenn alle Beteiligten bestens informiert sind und sich gegenseitig unterstützen. Im Zusammenhang mit einer Sucht spricht man auch von Co Abhängigkeit.

Was ist Co Abhängigkeit?

Meistens wird bei dieser Form der Abhängigkeit von Familienangehörigen von Süchtigen gesprochen. Diese fördern die Sucht durch verschiedene Verhaltensweisen. Sei es durch aktives Tun oder passives Unterlassen.

Die Co Abhängigkeit verläuft, genau wie die Spielsucht selbst, in verschiedenen Phasen. In der ersten Phase versucht der Co Abhängige, den Süchtigen zu beschützen und überschüttet ihn förmlich mit Zuneigung.

In der zweiten Phase übernimmt der Co Abhängige die Kontrolle über den Süchtigen. Bei der Glücksspielsucht würde dies bedeuten, dass die Finanzen von nun an unter der alleinigen Kontrolle des Co Abhängigen stehen und der Spieler in seinen Aktivitäten überwacht wird.

In der dritten Phase resigniert der Co Abhängige vor der Sucht und wirft dem Süchtigen sein Verhalten vor.

Soweit ein kurzer Anriss der Phasen der Co Abhängigkeit bei Spielsucht. In einem weiteren Blogbeitrag werde ich die einzelnen Phasen noch einmal genauer beleuchten.

Was ist Angehörigenhilfe?

Angehörigenhilfe bedeutet Hilfe zur Selbsthilfe. Als Angehöriger eines Menschen, der spielsüchtig ist, wird einem die Aufgabe zu Teil, den Spieler bei seinem Kampf gegen die Spielsucht zu unterstützen. Hierbei kann man als Angehöriger viel falsch machen, was dazu führt, dass das Suchtverhalten des Suchtkranken sogar gefördert, anstatt bekämpft wird. Zu aller erst ist es wichtig, dass die Partner miteinander reden. Den ohne Kommunikation untereinander, wird keinerlei Besserung eintreten. Offen miteinander zu sprechen ist also die Grundvoraussetzung für einen gemeinsamen Weg aus der Spielsucht. Ziel der Angehörigenhilfe ist es, den Angehörigen bestmöglich auf die Spielsucht vorzubereiten und ihn zugleich zu stärken. Es ist sehr wichtig, dass man als Angehöriger sein eigenes Leben nicht aufgibt. Ziel sollte es nicht sein, das eigene Leben aufzugeben und von nun an nur noch für den spielsüchtigen Partner da zu sein. Die eigenen Gefühle sind genau so wichtig, wie die des abhängigen Partners.

Wie geht Angehörigenhilfe?

Ich habe einen Ratgeber geschrieben, der sich nur mit der Spielsucht aus der Sicht eines Angehörigen beschäftigt. Aus dem Blickwinkel eines Spielsüchtigen, ist es mir möglich genau zu sagen, was man als Angehöriger tun muss und was man lieber bleiben lassen sollte, um seinem Angehörigen bestmöglich bei seinem Kampf gegen die Glücksspielsucht zu unterstützen. Als ehemaliger aktiver Spieler, weiß ich genau, wie ich meine Mitmenschen manipulieren kann, um der Sucht nachgehen zu können. Ich weiß genau, welche Situationen förderlich für die Sucht sind und welche Situationen dazu führen, dass Suchtdruck reduziert werden kann.

Neben meinem Ratgeber ist die Teilnahme an einer Selbsthilfegruppe sinnvoll. Es gibt Selbsthilfegruppen speziell für Co abhängige Menschen. Dort kann man sich mit Menschen austauschen, die sich in einer ähnlichen Situation befinden, wie man selbst. Alleine zu merken, dass man nicht alleine in einer solchen Situation ist, kann schon viel bringen.

An dieser Stelle möchte ich Dir anbieten, dass wir uns persönlich kennenlernen. In einem 30 minütigen kostenlosen Erstgespräch besprechen wir alles weitere. Außer 30 Minuten Deiner Zeit hast Du nichts zu verlieren. Wenn ich Dir helfen kann, dann sind 30 Minuten doch ein gutes Investment oder etwa nicht? Hier kannst Du Dir direkt einen Termin buchen.

Was ist das Ziel von Angehörigenhilfe?

Ein Ziel ist es, den Betroffenen von Spielsucht zu helfen, in dem Angehörige im Umgang mit der Spielsucht geschult werden. Dabei kann der Kontakt zu anderen Co Abhängigen bereits helfen. Ein weiteres Ziel ist es, dass die Abhängigkeit nicht auf die Angehörigen über geht. Der Großteil der Spielsüchtigen ist männlich. Sind Frauen und Kinder im Spiel, leiden diese oft gleichermaßen unter der Sucht. Mit meinem Ratgeber will ich genau das vermeiden. „Angehörigenhilfe bei Spielsucht – Glücksspielsucht verstehen und effektiv bekämpfen!“ bietet eine Schritt für Schritt Anleitung, wie die Spielsucht am effektivsten angegangen werden sollte. Mit dieser Hilfe ist es möglich, die Betroffenen wirklich gut bei ihrem Kampf gegen die Spielsucht zu unterstützen. Arbeitet der Spielsüchtige dann noch selbst an seiner Spielfreiheit, sind die Erfolgsaussichten gleich viel höher. Wichtig ist nur, dass man sich als Angehöriger nicht komplett aufgibt, um dem Süchtigen zu helfen. Wie ihr gemeinsam die Spielsucht in den Griff bekommen könnt, erfährst Du hier:

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